08.03.18 - Tony Marshall: Mit 80 auf Erfolgskurs!
Tony Marshall: Mit 80 auf Erfolgskurs!
Tony Marshall knackt nach 30 Jahren wieder die Top100 der Album-Charts

Mit seinem humorigen Stimmungs-Longplayer beschenkte Tony Marshall gemeinsam mit Erfolgsproduzent Günther Behrle alle Senioren und überzeugt zum 80er in Top-Form.

Darauf scheint die Generation 66 plus nur gewartet zu haben. Mit jeder Faser ein Unterhalter und mitreißender Erzähler aus der Welt des Showbusiness rollt er mit "Senioren sind nur zu früh geboren" das Musikbusiness von hinten auf und knackt die Top100 der Album-Charts. Mit 80 auf die #87!!

"Nach vielen Jahren wieder Top100 - und das mit einer Rentner-CD. Wer hätte das gedacht. Das ist unglaublich schön. Das beflügelt mich. Ich bin unglaublich stolz!" kommentiert Tony Marshall die freudige Nachricht vom Chart-Erfolg.

Der lebenslustige „Rentnertainer“ ist halt immer für eine Überraschung gut! Mit Liedern wie "Senioren sind nur zu früh geboren", "Seit ich Rentner bin" und "Auf die Gesundheit" feiert er augenzwinkernd das Leben im (Un)Ruhestand.

Pressetext zum neuen Album

Als sich bei einer Veranstaltung im Frühjahr 2017 Tony Marshall und der Erfolgsproduzent Günther Behrle („Patrona Bavariae“) zufällig trafen, führte das Schicksal Regie. Schlager-Recke Behrle fragte Tony Marshall, ob er schon über ein neues Album nachdenken würde. Lachend entgegnete Tony nur: „Ich werde nächstes Jahr 80 …“ und mit einem Augenzwinkern setzte er nach: „Wenn ich nochmal ins Studio gehe, dann für Rentner wie mich!“ Von Tony zunächst scherzhaft in den Raum gestellt, fiel diese Idee beim kreativen Hit-Schmied Günther Behrle auf goldenen Boden - und die beiden sahen sich wenige Wochen später im Studio wieder. Der lebenslustige „Rentnertainer“ ist halt immer für eine Überraschung gut!

Zum 80er besingt er mit „Senioren sind nur zu früh geboren“ das Leben im sogenannten Ruhestand am Lebensabend. Ruhestand? Da kann Tony Marshall doch nur herzlich lachen. Mit Ironie und Fröhlichkeit, mit einem Augenzwinkern und ansteckendem Optimismus nähert sich der stimmgewaltige Bariton, der sich als „Fröhlichmacher der Nation“ über 60 Jahre als Showbiz-Legende in unsere Herzen sang, dem Rentnerleben mit dem für ihn charakteristischen erfrischendem Humor und entwaffnender Offenherzigkeit. „Ich freue mich über jeden Tag, den ich geschenkt bekomme. Ich bin gerne alt, weil das Leben mich reich gemacht hat - reich an Erfahrungen und an Erlebnissen!“

Selten wurde wohl so viel gelacht und in Erinnerungen, Klischees und im Anekdoten-Nähkästchen gekramt, wie bei dieser Album-Produktion. Entstanden sind Lieder mit spitzbübischem Charme, wie „Senioren sind nur zu früh geboren“, „Zähne wie Sterne, bei Nacht kommen sie raus“ oder „Warum kann unser Altenheim am Sonntag keine Disco sein“, mit dem Marshall zur ältesten Polonaise der Welt animiert. Aber auch nachdenklicher stimmende Titel wie „Die Jungen und die Alten“ und die Cover-Version des Hertel-Evergreens „Kleine Fische werden groß“, die die Beziehung zwischen den Generationen beleuchten, finden sich auf dem Album. Für das jüngste Marshall-Werk hat Behrle auch den Boney M.-Hit „Brown Girl in the Ring (shalalala)“, neu betextet: „Seit ich Rentner bin“, heißt es da jetzt, „ist’s mit meiner Ruh dahin.“

Mit diesem humorigen Stimmungs-Longplayer tritt Tony Marshall in Top-Form von der Album-Bühne ab. Lachend, wie wir ihn kennen und lieben. Mit jeder Faser ein Entertainer, ein Unterhalter und mitreißender Erzähler aus der Welt des Showbusiness. Und zwischen den Zeilen gibt er uns eine Wahrheit mit, die sich nur denen erschließt, die das Alter als ihren Freund betrachten - von der ersten bis zur letzten Zeile eine Hommage an die Freiheit, die Unbeschwertheit und an alle Seniorinnen und Senioren, die das Leben zu nehmen wissen. Mit all seinen Sonnen- und auch Schattenseiten.

Das Album könnte man auch als eine Einladung an die Jungen verstehen – das Leben nicht zu ernst zu nehmen, und vor allem, keine Angst davor zu haben, selbst vom Junior zum Senior zu werden. „Wenn ich gewusst hätte, wie viel Freude und Freiheit ich als Senior genießen darf, wäre ich schon früher älter geworden“, schmunzelt Altmeister Tony.

Neben zahlreiche Edelmetall-Awards für über 50 Album-Produktionen und 120 Single-Veröffentlichungen zollen dem Ausnahme-Entertainer auch unzählige Faschingsorden Anerkennung für sein Lebenswerk und seinen außergewöhnlich beredten Humor; darunter beispielhaft der Münchhausen-Preis, mit dem sich Tony Marshall mit geschätzten Persönlichkeiten wie Ephraim Kishon, Hermann van Veen, Norbert Blüm, Frank Elstner und Götz Alsmann in klangvoller Gesellschaft befindet.

Über 18 Millionen Menschen Ü60 leben alleine in Deutschland. Menschen, Väter und Großväter wie Tony Marshall. Männer und Frauen von Format, die noch lange nicht zum alten Eisen zählen, sondern die Welt entdecken und mit ihren Kindern und Enkelkindern das Leben und ihren Erfahrungsschatz teilen. „Ich habe so viel erlebt, das reicht für drei Leben. Und von gestern bin ich noch lange nicht“, verspricht der Träger des Bundesverdienst-kreuzes, der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und des höchsten Verdienst-ordens von Französisch-Polynesien. Denn „Bora Bora“ war nicht nur ein Straßenfeger, sondern verhalf Marshall 2005 sogar auch zur Ehrenbürgerschaft des gleichnamigen Südseeatolls.
Japan, Afrika, Kanada und die USA hat er auf seinen Tourneen bereist, seitdem der Hit „Schöne Maid“ 1971 dem ausgebildeten Opernbariton als Schlagersänger ungeahnte Möglichkeiten eröffnete. Der Evergreen, dessen Melodie ein Traditional aus Tahiti ist (Nau Haka Taranga), wurde allein ‘71 mehr als eine Million Mal verkauft und ging um die Welt. Über drei Millionen Singles sind es mittlerweile weltweit (in den USA und in Australien unter dem Titel „Pretty Maid“). Dieser Hit allein bescherte Tony Marshall sechs Goldene Schallplatten.

Seine Discographie liest sich wie ein Best of der deutschen Unterhaltung. Generationen sind mit den Liedern des vielseitigen Sängers, Entertainers, Darstellers und Moderators aufgewachsen, der auch Kritiker spätestens auf der Musical-Bühne zu überzeugen wusste. Im Musical „Anatevka“ überzeugte er als Milchmann Tevje in der Hauptrolle, auch in „May Fair Lady“ feierte er als Alfred P. Doolitle Erfolge.

Tonys Credo als Zwischenbilanz eines 1938ers: „Ich umarme alle Menschen, lasse mir nicht alles bieten und bin so frei… Mit 80 mehr denn je!“

Quelle: Flamingo Music